Erste Schritte auf iPhone und iPad
Dieser Guide bringt dich in etwa fünf Minuten vom App Store zu „verbunden“. Er deckt Installation, Anmeldung, Berechtigungen, das Verbinden und die Anlaufstellen für Hilfe ab. Für jeden Bildschirm und jede Einstellung lies die iOS-Tour.
URnetwork nutzt von Mitgliedern betriebene Exit-Geräte. Provider erhalten deine Quell-IP auf Relay-Pfaden nicht. Die nativen Apps verschlüsseln den Datenverkehr zum Provider zudem standardmäßig. Lies So funktioniert URnetwork für das vollständige Modell.
Was du brauchst
URnetwork läuft auf jedem iPhone oder iPad mit iOS 16.6 oder neuer. Die Registrierung braucht keine E-Mail, und der Gratis-Tarif braucht keine Karte.
Installieren
- Öffne den App Store und such nach URnetwork, oder geh direkt zu apps.apple.com/us/app/urnetwork/id6741000606.
- Tipp auf Laden (Get). Derselbe Eintrag deckt iPhone, iPad und Mac ab. Einmal installieren und auf allen dreien nutzen.
- Öffne die App.
Externe Sicherheitsprüfungen, und ihre Grenzen, behandelt das Bedrohungsmodell.
Anmelden
Die App öffnet mit den Anmeldeoptionen. Wähl das Identitätsmodell, mit dem du dich wohlfühlst:
- Apple oder Google. Die vertrauten Ein-Tipp-Wege.
- Solana-Wallet. Bestätige eine Nachrichtensignatur mit deiner Wallet. Keine E-Mail im Spiel.
- Bittensor-Wallet. Dieselbe Idee, über die Brücke auf ur.io/wallet-connect.
- Seedphrase. Melde dich mit der Wiederherstellungsphrase wieder an, die dir ein Sofort-Konto (Instant Account) gegeben hat. Sie ist URnetworks eigene Phrase. Die Wallet-Optionen oben signieren eine Challenge-Nachricht — URnetwork sieht also nie den Schlüssel oder die Wiederherstellungswörter einer Wallet, und kein URnetwork-Bildschirm wird je danach fragen.
- Auth-Code. Schon auf einem anderen Gerät angemeldet? Erzeuge dort einen einmaligen Auth-Code und gib ihn hier ein.
- Konto erstellen (Create Account). Der klassische Weg über E-Mail oder Telefon.
- Sofort-Konto erstellen (Create Instant Account). Keine E-Mail, kein Telefon, kein Passwort. Ein Tipp erzeugt ein echtes, dauerhaftes Netzwerk. Statt eines Logins bekommst du eine Seedphrase: eine Wortliste, einmal angezeigt, die der Zugangsnachweis ist. Sichere sie, bevor du auf Ich habe meine Seedphrase gesichert (I've Saved My Seedphrase) tippst. Gespeichert wird nur ein Hash davon, niemand kann dir diese Wörter also noch einmal zeigen. Noch angemeldet, aber der Zettel ist weg? Konto → Einstellungen → Seedphrase (Account → Settings → Seedphrase) stellt eine neue aus und zieht die alte zurück.
Das Sofort-Konto ist der schnellste Weg, wenn du erst mal nur testest. Egal was du wählst: Du kannst später eine vertraute Anmeldung anhängen, ohne etwas zu verlieren. Jedes Netzwerk startet im Gratis-Tarif, einem täglichen Datenkontingent, das sich jeden Tag auffrischt. Ist es aufgebraucht, meldet die App Unzureichendes Guthaben (Insufficient balance) bis zur nächsten Auffrischung. Abgebucht wird nichts, denn es ist keine Karte hinterlegt. Pro ersetzt den Gratis-Tarif durch ein großes monatliches Kontingent. Aktuelle Tarife: ur.io/products.
Die VPN-Berechtigung
Beim ersten Verbinden fragt iOS um Erlaubnis, eine VPN-Konfiguration (VPN configuration) hinzuzufügen. Hier spricht das Betriebssystem, nicht die App. Der Tunnel läuft als System-Netzwerkerweiterung, und iOS verlangt deine Genehmigung, bevor irgendeine App deinen Datenverkehr routen darf. Tipp auf Erlauben (Allow) und bestätige mit Face ID, Touch ID oder deinem Code.
Du genehmigst die Konfiguration einmal. Danach liegt sie in Einstellungen → Allgemein → VPN & Geräteverwaltung (Settings → General → VPN & Device Management) wie jedes andere VPN-Profil. Auf Nicht erlauben (Don't Allow) getippt? Nichts wurde installiert. Tipp erneut auf den Verbinden-Button, und iOS fragt erneut.
Was URnetwork über deine Verbindungen speichert, steht im Bedrohungsmodell.
Verbinden
- Tipp auf dem Verbinden-Tab (Connect) auf den großen Verbinden-Button unter dem Globus.
- Genehmige beim ersten Verbinden die VPN-Konfiguration oben.
- Die App findet Provider und verbindet. Der Globus leuchtet mit den Standorten auf, aus denen dein Datenverkehr austritt.
Einen Standort wählen
Standardmäßig wählt die App bester verfügbarer (best available): die bestbewerteten Provider in deiner Nähe. Für die meisten Sitzungen ist das die richtige Wahl.
So wählst du, wo dein Datenverkehr austritt:
- Tipp auf die Standortkarte auf dem Verbinden-Tab, um das Sheet Verfügbare Provider (Available providers) zu öffnen.
- Scroll für Länder, oder tipp etwas ein, um zu suchen. Städte erscheinen nur in Suchergebnissen — tipp also den Namen einer Stadt ein, um sie zu finden.
- Tipp auf einen Standort. Die App verbindet sich neu über Provider dort.
Jeder Ort zeigt live, wie viele Provider online sind. Provider sind Mitgliedsgeräte, keine Rechenzentren, die Zahlen steigen und fallen also mit der Tageszeit. Der Überblick erklärt den Pfad, den dein Datenverkehr nimmt. Die Tour erklärt die Verbindungseinstellungen und ihre Abwägungen.
Prüfen, ob es funktioniert
Der Globus auf dem Verbinden-Tab leuchtet mit den Standorten auf, aus denen dein Datenverkehr austritt. Für den Blick von außerhalb der App öffne ur.io/ip. Die Seite meldet die Adresse, die das Internet jetzt sieht — sie sollte die eines Providers sein, nicht deine.
Wenn etwas schiefgeht
Der Support-Tab in der App erreicht das Team auf feedback.ur.io. Die Tour endet mit einem Abschnitt zur Fehlerbehebung für häufige iOS-Probleme. Die FAQ beantwortet häufige Fragen.
Wie es weitergeht
- Mach die Tour. Jeder Bildschirm und jede Einstellung: eigenes DNS, Split-Regeln, Siri-Kurzbefehle, der Kill Switch (standardmäßig aus) und Fehlerbehebung.
- Teile deine Verbindung. Verbindung teilen (provide mode) startet auf Nie (Never), in Konto → Einstellungen → Verbindungen (Account → Settings → Connections). Netzwerk (Network) hält das Teilen bei deinen eigenen Geräten. Geteilt wird über WLAN, sofern du nicht auch Mobilfunk erlaubst. Provider nehmen am UR Protocol teil; ur.xyz dokumentiert, wie die Vergütung funktioniert.
- Dieselbe App, größerer Bildschirm: macOS.
- Probier eine andere Plattform: Android, Windows, Linux und den Browser.